HGI Technischer Bericht 2007/4
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Dr. Philipp Klempt, Prof. Dr.-Ing. Christof Paar [Studie "IT-Sicherheit in NRW"] (PDF, 1,8 MB)
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Die Studie beschreibt die IT-Sicherheitslandschaft in NRW und wird als kostenloser Download zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich zur PDF-Version kann eine gedruckte Version bestellt werden. Diese enthält neben dem Text der PDF-Version noch
- Anhang 1: Hochschulen und Forschungseinrichtungen (12 Seiten - Adressen)
- Anhang 2: Anbieter von IT-Sicherheitsleistungen (60 Seiten - Adressen und Unternehmensprofile)
und kostet 150 Euro netto bzw. 178,50 Euro brutto, also inkl. 19% MwSt.
Hochschulen und andere gemeinnützige Einrichtungen können sich direkt an das HGI-Büro wenden, um die Bezugsbedingungen zu klären.
Problemstellung und Ziele des Berichts
Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken, auf der
der Wandel zur Informationsgesellschaft fußt, hat zu einem bedeutenden
Innovations- und Wachstumsschub innerhalb der Wirtschaft und der öffentlichen
Verwaltung geführt. So erwirtschaftete die IT-Branche nach Angaben des
Bundesverbandes BITKOM im Jahre 2005 mit fast 75 Milliarden Euro die höchste
Wertschöpfung aller klassischen Industriezweige. Die Ausschöpfung der Potentiale,
die der Wandel zur Informationsgesellschaft eröffnet, schien anfänglich allein durch
den technischen Fortschritt im Bereich der Informations- und Kommunikationstechniken
bestimmt zu werden (z. B. durch höhere Übertragungsraten bei Internet-
und Mobilfunkkommunikation (Stichwort: Breitband), gestiegene Leistungsfähigkeit
von Prozessoren und Speichermedien oder RFID-Tags mit verbesserten
Funktionalitäten). Mittlerweile rückt aber zunehmend ein weiterer Aspekt in der
Blickwinkel: die IT-Sicherheit. Mit der zunehmenden Verbreitung von Informations-
und Kommunikationstechniken haben natürlich auch die Abhängigkeiten und Risiken
durch ihren Einsatz zugenommen. IT-Sicherheitsrisiken gefährden und
beeinträchtigen dabei nicht nur bereits bestehende Anwendungen, sondern sie
verhindern auch, dass sich Innovationen und darauf basierende Geschäftsmodelle
und neuartige Leistungsangebote nachhaltig durchsetzen können. Das Ausmaß der
Wohlfahrtseffekte, die durch den Wandel zur Informationsgesellschaft erzielt werden
können, wird folglich maßgeblich durch das Know-how im Bereich der IT-Sicherheit
mitbestimmt und IT-Sicherheit ist somit zu einem bedeutsamen Standortfaktor
geworden - auf nationaler, aber auch auf regionaler Ebene. Darüber hinaus erzielt
der Bereich IT-Sicherheit aber auch indirekt Wohlfahrtseffekte, die vor allem aus dem
Schutz von sensiblen Informationen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen,
dem Schutz kritischer Infrastrukturen, dem Aufbau von Vertrauen bei Transaktionen
über elektronische Netze und auch durch die Verhinderung von Kriminalität
resultieren.
Die Analyse verfolgt die zwei Hauptziele, (1) die nordrhein-westfälische IT-Sicherheitslandschaft
darzustellen, um darauf aufbauend (2) die Bedeutung und möglichen
Entwicklungsperspektiven des Bereichs IT-Sicherheit in NRW zu ermitteln.
Ergänzend sollen erste konkrete Vorschläge benannt werden, die die ITSicherheitslandschaft
in NRW stärken und weiter ausbauen könnten.