Neue Junior Professorin am HGI - das Interview

05.06.2013 - Britta Scherer

C.Pöpper Das Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit begrüßt Prof. Dr. Chris­ti­na Pöp­per als neues HGI-Mitglied. Sie wechselte Anfang Juni von der Eidge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schu­le Zü­rich (ETH Zü­rich) an die RUB. Mit Ihrer "Arbeitsgruppe Informationssicherheit" widmet sie ihre Forschung vorwiegend der IT-Sicherheit im Bereich der Kommunikation mit Funkübertragungen und in Netzwerken. Sie wurde ebenfalls in die Reihe der Principal Investigators des Graduiertenkollegs UbiCrypt aufgenommen und wird in Zukunft gemeinsam mit den anderen Professoren der IT-Sicherheit Doktoranden durch eine strukturierte Promotion begleiten. Im Interview gibt sie einen Einblick in Ihre Ziele und Ihre Arbeit am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit.

Warum sind Sie gerade ans HGI gekommen?
Die Stärke im Bereich Informationssicherheit, der gute Ruf und die beeindruckende Arbeit, die hier geleistet wird, haben zu meiner Entscheidung wesentlich beigetragen.

Woran werden Sie am HGI/an der RUB in der nächsten Zeit arbeiten?
Mich interessieren alle Bereiche der Informationssicherheit, insbesondere, was mit der Sicherheit von Kommunikation und Systemen zu tun hat. Darunter fallen die Kommunikation mittels Funk­über­tra­gun­gen und in Netz­wer­ken ebenso wie die Analyse der Sicherheit bestehender Protokolle und der Entwurf angriffsresistenter, auch verteilter Systeme.

Kurzfristig möchte ich in den erwähnten Bereichen relevante Forschungsergebnisse erzielen. Zwei Schwerpunkte meiner bisherigen wissenschaftlichen Arbeit liegen in der Ad-Hoc Kommunikation unter Jamming-Angriffen sowie bei Techniken für sichere Positionierung, insbesondere GPS - auch bei diesen Themen gibt es offene Fragen, die ich gerne beantworten möchte.

Was sind Ihre Ziele am HGI?
Ich möchte hochwertige und realitätsbezogene Forschung betreiben und mir liegt viel daran, Studierenden sowie Doktoranden ein gutes Lern- und Arbeitsumfeld zu bieten.

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