Erfolgreich im Wettbewerb: Das Land fördert Start-ups aus Bochum

28.11.2017 - Julia Laska

cardcoin

Das Transferkonzept der Ruhr-Universität nimmt weiter Fahrt auf. Bei einem landesweiten Wettbewerb schneiden Jungunternehmer aus Bochum wieder am besten ab.

Erneut freuen sich geplante Ausgründungen aus der RUB über ihren Erfolg im Wettbewerb „Start-up-Hochschulausgründung“. Zwei von sechs geförderten Projekten kommen aus der RUB – damit liegt sie in Nordrhein-Westfalen wieder vorn. Bereits in der vorigen Wettbewerbsrunde hatte die RUB mit drei von zwölf Förderzusagen landesweit am besten abgeschnitten.


Junge Menschen begeistern: „Mit diesem verstetigten Erfolg zeigt sich, dass unsere Strategie aufgeht“, sagt Prof. Dr. Andreas Ostendorf, Prorektor für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs der RUB. „Im Zuge unseres Transferkonzeptes Worldfactory wollen wir mehr junge Menschen sensibilisieren und für das Unternehmertum begeistern, damit sie ihre guten Ideen für den Markt umsetzen.“

Gefördert werden diese Start-ups der RUB aus der fünften Wettbewerbsrunde:

  • Base Analytics: Wie wertvoll ein Fußballspieler für seine Mannschaft ist, berechnen Michael Senske und Patrick Balzerowski mit Methoden, die sie eigentlich für ihre Promotion im Exzellenzcluster „Ruhr Explores Solvation“ benötigen. Mit ihrem Algorithmus können sie in rund einer Stunde die wertvollsten Spieler einer Liga ermitteln – eine Information, die als Vorfilter für das Scouting nützlich ist.
  • Cardcoin: Die digitale Währung Bitcoin soll auch in Deutschland die Mitte der Gesellschaft erreichen. Die Gründer Felix Maduakor und Cedric Lehmann wollen daher neue Bezugsmöglichkeiten von Kryptowährungen einführen – mit einer Prepaidkarte, mit der die Nutzer deutschlandweit einfach und schnell Bitcoins erwerben, oder durch bequeme Online-Zahlung. Ziel ist, Bitcoins durch eine möglichst einfache Methode in die Lebenswelt der Menschen zu bringen. Felix Maduakor und Cedric Lehmann kooperieren mit dem Lehrstuhl für Systemsicherheit von Prof. Dr. Thorsten Holz, der zudem als Wissenschaftler am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum tätig ist.

Tags: bochum, Start-up