12.08.2011 - Eva Kolb

Ein Team des Lehrstuhls für Embedded Security um Professor Christof Paar hat eine Möglichkeit gefunden, die Verschlüsselung zum Schutz der Konfiguration moderner (Field Programmable Gate Array) FPGA Chips zu umgehen. Der Angriff ermöglicht die Vervielfältigung einer geschützten FPGA Konfiguration (ähnlich einer Software Kopie) und bietet zudem einen Einstiegspunkt für Reverse-Engineering und Trojanische Pferde. FPGAs werden unter anderem auch in der Waffen- und Luftfahrttechnik eingesetzt. Bei der für den Angriff verwendeten "Differential Power Analysis" handelt es sich um eine Technik aus dem Bereich der Seitenkanalangriffe, bei der der Energieverbrauch eines Chips analysiert wird, um dem geheimen Schlüssel auf die Spur zu kommen. Die EMSEC-Forscher haben die Schwachstelle mit zwei verschiedenen Angriffen in drei verschiedenen FPGA-Chip-Generationen (Xilinx Virtex-II Pro, Virtex-4 und Virtex-5) nachgewiesen. Zum Weiterlesen: Paper 1, Paper 2